"Marie Curie": Sondervorstellung mit der international ausgezeichneten Bad Kreuznacher Drehbuchautorin Andrea Stoll

Dienstag, 2. Mai, 19.30 Uhr, Kino Cineplex - Julia Klöckner interviewt Autorin und Filmemacherin Andrea Stoll und Bad Kreuznacher Kinounternehmer Hans-Georg Sawatzki

Es ist schon etwas Besonderes, eine berühmte Buchautorin und Filmemacherin in der eigenen Stadt zu haben. Dr. Andrea Stoll ist international ausgezeichnet worden für ihre Bücher und Filme. So auch für den Film "Marie Curie". Warum nicht eine Sondervorstellung des Filmes im Bad Kreuznacher Kino anbieten und die heimische Filmautorin gleich dazu einladen, wo bekommt man das schon geboten? Selten genug, dachte sich die Abgeordnete Julia Klöckner und brachte Andrea Stoll und den Kinounternehmer Hans-Georg Sawatzki zusammen.

Ergebnis ist nun eine Extra-Filmvorführung von "Marie Curie" mit einem anschließenden Gespräch, in dem Andrea Stoll aus dem Nähkästchen plaudern wird, wie ein Drehbuch entsteht, ob Ideen zu einem solchen Film zufällig kommen oder harte Recherchearbeit sind, und ob Hans-Georg Sawatzki mit seinem Kino im Vorfeld ein Gespür dafür hat, welcher Filmstoff das Zeug hat, große Filmpreise abzuräumen. Julia Klöckner wird beiden Interessantes entlocken, hinter die Kulissen blicken lassen und natürlich das Kinopublikum mit einbeziehen. Das Gespräch findet nach dem Film statt, denn schließlich ist die Geschichte der Marie Curie, der Wissenschaftlerin und Nobelpreisträgerin, beeindruckend - und beklemmend zugleich. Denn in ihrer Wissenschaftskarriere hatte sie ein Pech: Sie war Frau. Und die Hürden hatten es in sich.

Der Filmtext bringt es auf den Punkt: "Im Jahr 1903 erhält die Wissenschaftlerin Marie Curie als erste Frau gemeinsam mit ihrem Mann Pierre den Nobelpreis für Physik. Mitte Dreißig und als junge Mutter zweier Kinder, verliert sie Pierre durch einen Unfall. In einer von Männern dominierten Welt bahnt sie sich ihren Weg, setzt ihre Forschungen alleine fort und erhält als erste Frau einen Lehrstuhl an der Pariser Sorbonne. Als sie sich nach Jahren der Trauer in den verheirateten Wissenschaftler Paul Langevin (Arieh Worthalter) verliebt und sich auf eine Affäre mit ihm einlässt, löst sie damit jedoch einen Skandal aus. Denn just in dem Moment, als bekannt wird, dass sie ihren zweiten Nobelpreis - nun für Chemie - erhält, veröffentlicht die Pariser Presse Briefwechsel von Marie und Paul, die dessen rachsüchtige Ehefrau weitergegeben hat. Zur banalen Ehebrecherin abgestempelt muss sie bitterlich erfahren, dass Vernunft und Leidenschaft nicht vereinbar sind."

Herzliche Einladung an alle Interessierten!

Hintergrund zur Autorin

Dr. Andrea Stoll Autorin und Filmemacherin
Studium der Germanistik, Philosophie und Publizistik in Mainz und Wien,
Promotion zum Dr. phil., wohnhaft in Bad Kreuznach.
Ausgezeichnet wurde sie mit zahlreichen Preisen.
Der Film "Marie Curie" erhielt 2017 den Bayerischer Filmpreis - Beste Regie und Bestes Szenenbild
Internet: http://www.stoll-film.de