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Cycling-Marathon für die VorTour der Hoffnung

In Simmern wird am Wochenende wieder kräftig in die Pedale getreten. Zum 8. Mal in Folge treffen sich mehrere hundert Sportbegeisterte, um beim Cycling -Marathon über 5 Stunden Spenden zu Gunsten der „Vor-Tour der Hoffnung“ zu sammeln. Ich freue mich sehr, wieder als Schirmfrau dabei sein zu dürfen. Die Vor-Tour der Hoffnung ist eine seit über 20 Jahren wachsende Gemeinschaft, die Spendengelder für an Krebs erkrankten Kindern sammelt.

Mehr Fairness in globalen Liefer- und Wertschöpfungsketten

Mit Vertretern des Weltladens, der Fairtrade-Bewegung, der Kirchen und Gewerkschaften habe ich mich in Bad Kreuznach über faire Produktions- und menschenwürdige Arbeitsbedingungen ausgetauscht. Anlass des Treffens mit Pfarrer Siggi Pick ist die aktuelle Debatte um ein sogenanntes Lieferkettengesetz, das Unternehmen verpflichten würde, für gute und menschenwürdige Produktionsbedingungen im Ausland zu sorgen. Im Gespräch ging es auch darum, was jeder Einzelne konkret mit seinem Einkaufsverhalten vor Ort bewirken kann. „Was entlang der globalen Wertschöpfungskette passiert, sei es in den Textilfabriken in Bangladesch oder den Kakaoplantagen in Westafrika, darf uns in Deutschland nicht egal sein. Gesunde und gute Arbeitsbedingungen sind ein menschliches Grundrecht und gehen uns alle an. Deshalb muss Deutschland hier mit einer starken Stimme sprechen und seine Erwartungen klar kommunizieren. Die anstehende EU-Ratspräsidentschaft wird hierzu eine gute Gelegenheit sein.

Die Lage ist komplex. Einerseits ist die Globalisierung der Märkte weit fortgeschritten, erhöht den Lebensstandard und bereichert den Alltag der BürgerInnen in Deutschland. Klar ist aber auch, sehr viele Produkte, die für das tägliche Leben wichtig und selbstverständlich sind, stammen aus Entwicklungsländern. Viele der Produkte und Rohstoffe, die Deutschland von dort bezieht, werden unter untragbaren Arbeitsbedingungen, für Hungerlöhne oder gar mit Kinderarbeit hergestellt. Diese Situation ist inakzeptabel. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft engagiert sich deshalb auf vielfältige Weise dafür, dass sie sich verbessert. So stellte ich jüngst einen 10-Punkte-Plan für nachhaltigen Kakao vor.  „Damit verstärken und konkretisieren wir die Anstrengungen der Bundesregierung, dass langfristig 100 Prozent der in Deutschland verkauften kakaohaltigen Endprodukte aus nachhaltigem Anbau stammen sollen. Mit dem 10-Punkte-Plan setzen wir ein starkes Signal und gehen die Probleme im Kakaoanbau an. Ziel ist, die Lebensumstände der Kakaobauern und ihrer Familien zu verbessern. Wir fördern zum Beispiel das Projekt "Pro Planteurs", das Bauern und speziell Bäuerinnen gezielt in nachhaltiger Kakaoerzeugung schult und so vor Ort Perspektiven schafft - das hat Modellcharakter. Ähnliche Initiativen gibt es für den Palmölsektor. Hier erwartet das Bundeslandwirtschaftsministerium, dass deutsche Unternehmen ausschließlich nachhaltig zertifiziertes Palmöl einsetzen.

Im Gespräch mit den Bad Kreuznacher Initiativen regte ich einen Austausch mit dem Lebensmitteleinzelhandel an. Schließlich sei er mit der Zusammenstellung seines Sortiments ganz entscheidend daran beteiligt, ob der Verbraucher anhand regional und fair produzierter Produkte eine eigene Entscheidung zu nachhaltigem Konsum treffen kann.

Heringsessen der CDU Idar-Oberstein am Aschermittwoch

Es ist eine schöne Tradition seit vielen Jahren. Die CDU Idar-Oberstein lädt am Aschermittwoch zum Heringsessen in den Badischen Hof ein. Auch in diesem Jahr habe ich mich gefreut, viele von Ihnen zu treffen und auf das Jahr und die anstehenden Monate zu blicken. Politisch erleben wir derzeit spannende Zeiten, insofern gab es viel zu diskutieren. 

Unterwegs auf der Kreiznacher Narrefahrt

Seit vielen Jahren fahre ich auf der Kreiznacher Narrefahrt, dem Umzug durch meine Heimatstadt Bad Kreuznach, auf dem Wagen der Großen Karnevalgesellschaft mit. So auch in diesem Jahr und es war wie immer wunderschön und eine große Freude! Danke an die vielen Helferinnen und Helfer, die den Umzug ermöglichen und dazu beigetragen haben, dass mehr als 60 000 Narren friedlich in Bad Kreuznach feiern konnten.

Helau und bis zum nächsten Jahr!

Weingut Zwölberich auf der BIOFACH

Neu entdeckte Getreidesorten, edle Tropfen und Gewürze aus aller Welt: Bei meinem Besuch der Fachmesse für Bio-Produkte BIOFACH in Nürnberg war ich beeindruckt von der Vielfalt des Öko-Landbaus, der unter Produzenten wie Verbrauchern Jahr für Jahr mehr Anhänger findet. Besonders freute ich mich, bekannte Gesichter aus der Heimat zu treffen, sogar aus meinem Nachbarort.

Denn einer der Bio-Pioniere unter den rund 3800 Ausstellern und erste Station des Messerundgangs war der Stand von Hartmut Heintz: Das Nahe-Weingut Zwölberich aus Langenlonsheim. Der 1711 gegründete Familienbetrieb hat sich bereits seit mehr als 20 Jahren dem biologischen Weinbau verschrieben: Sie verwenden natürlichen Dünger und Pflanzenschutzmittel und lassen mehr Platz für Insekten und Nützlinge zwischen den Rebstöcken. Bioprodukte erlangen zunehmend eine starke Marktposition. Den Ökolandbau fördert unser Ministerium auf vielfältige Weise – mit Erfolg! Deutschland hat innerhalb der EU den größten Biomarkt. Die Nachfrage ist ungebrochen, eine wachsende Zahl von Betrieben zeigt sich offen für eine Umstellung. Das Weingut Zwölberich war hier Vorreiter, ist Vorbild für viele aus der Branche.

Gensinger Pflanzenbetrieb Kientzler gewinnt Preis auf „Internationaler Gartenmesse“ in Essen

Bundesministerin Julia Klöckner gratuliert persönlich am Messestand

Über eine besondere Gratulantin konnte sich das Team des Familienbetriebs Kientzler Jungpflanzen aus Gensingen auf der Internationalen Pflanzenmesse in Essen freuen. Im Rahmen des „Neuheitenschaufensters innovative Pflanzen“ hatte das Unternehmen dort den Preis in der Kategorie Frühjahrsblüher gewonnen. Mit der bienenfreundlichen Erysimum Hybride ‚Winter Charme‘. Der duftende Frühblüher lockt schon sehr früh im Jahr Insekten in den Garten und bietet ihnen Nahrung.

Die Bundesministerin für Gartenbau, Julia Klöckner, eröffnete die Branchenmesse und ließ es sich auf ihrem Rundgang bei den Ausstellern nicht nehmen, am Stand der Heimat vorbeizuschauen. Und so kamen die persönlichen Glückwünsche an die Familie Kintzler und ihr Team direkt von der zuständigen Bundesministerin.

Julia Klöckner: „Der Gartenbau bei uns in Deutschland ist hochgradig innovativ – dafür ist die Auszeichnung ein gutes Beispiel. Besonders freut mich, dass mit der Auswahl der Gewinnerpflanze auch Bewusstsein geschaffen wird, dass jeder etwas für unsere Insekten tun kann: Wenn im Garten oder auf dem Balkon Bienen-Buffets gepflanzt werden. Dafür ist die ausgezeichnete Erysimum Hybride eine gute Wahl. Glückwunsch an das ganze Kientzler-Team!“

Anlage/Foto:
Bundesministerin Julia Klöckner mit Geschäftsführer Andreas Kientzler (Mitte) am Stand des Unternehmens auf der Internationalen Pflanzenmesse.

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