• Digital real: Vorlesetag mal anders

    Das war eine ganz besondere dritte Stunde für die Klassen Mehr lesen
  • Wildtiere gehören nicht in die Manege

    Julia Klöckner sorgt für mehr Tierschutz in Zirkussen. Die Ministerin Mehr lesen
  • Blutspenden können Leben retten

    Blutspenden können Leben retten und sind immer wichtig, in der Mehr lesen
  • Unterwegs im Land...auf Land und Leute Tour

    Meine Land und Leute-Tour führt mich in den Sommerferien in Mehr lesen
  • Haus der offenen Tür "HoT" leistet klasse Jugendarbeit

    Danke für den tollen Empfang in Sinzig, liebe Frau Schneider Mehr lesen
  • Kreative Bad Kreuznacher Schausteller: Ein Stück Jahrmarkt für zuhause

    Am dritten Wochenende im August ist Jahrmarkt, das weiß in Mehr lesen
  • Deutsche Waldtage 2020 starten

    „Gemeinsam! Für den Wald.“ – das ist das Motto der Mehr lesen
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7

Wildtiere gehören nicht in die Manege

Julia Klöckner sorgt für mehr Tierschutz in Zirkussen. Die Ministerin hat einen Verordnungsentwurf vorgestellt, der die Zurschaustellung zahlreicher Wildtierarten dort verbietet.

Die Haltung im Zirkusbetrieb ist für die Tiere eine große Belastung: Sie sind an bis zu 50 wechselnden Orten im Jahr, Gehege und Ausläufe sind beengt. Dabei haben Wild-tiere – im Vergleich zu domestizierten Tieren – höhere Ansprüche, wenn es um eine artgerechte Haltung geht. Der Umgang mit dem Menschen und mangelhafte Haltungs-bedingungen verursachen bei Wildtieren deutlich mehr Stress als bei Haustieren. Deshalb verbietet Bundesministerin Julia Klöckner folgende Tiere in Wanderzirkussen: Giraffen, Elefanten, Nashörner, Flusspferde, Primaten und Großbären. Diese Tiere dürfen nicht neu angeschafft werden. Andere Wildtierarten – etwa Großkatzen – sind nach Expertenmeinungen nicht rechtssicher zu verbieten. Dafür würden derzeit juris-tisch verwertbare wissenschaftliche Erkenntnisse nicht ausreichen.


Julia Klöckner: „Wildtiere gehören nicht in die Manege. Gerade in Wanderzirkussen leiden sie unter dem ständigen Reisen, den oft nicht artgerechten Bedingungen vor Ort. Klar ist deshalb: Hier geht der Tierschutz vor! Mit der Verordnung kommen wir einen großen Schritt voran. Verbunden mit dem klaren Ziel, das jetzt vorgelegte Verbot auf andere Wildtierarten auszuweiten. Voraussetzung dafür ist die wissenschaftliche Grundlage – damit ein Verbot auch rechtssicher ist und bei Klage Bestand hat.“

Digital real: Vorlesetag mal anders

Das war eine ganz besondere dritte Stunde für die Klassen 4a der Grundschulen Idar-Oberstein und Birkenfeld, denn zu Besuch war die Bundeslandwirtschaftsministerin und heimische Politikerin Julia Klöckner. Da Corona in diesem Jahr einen persönlichen Schulbesuch leider nicht zulässt, war sie live per Video aus ihrem Berliner Büro zugeschaltet.

Vorgelesen hat Julia Klöckner aus dem Buch "Entdecke mit uns den Bauernhof" von Guido Höner. „Ich möchte den Kindern zum einen Lust aufs Lesen machen und ihnen gleichzeitig das Leben auf dem Bauernhof näherbringen“, so die Ministerin, die sich im Anschluss noch Zeit für viele Fragen der kleinen Zuhörer genommen hat. Was ist ihr Lieblingsbuch, wollten sie schon immer Ministerin werden und wie gut kennen sie Angela Merkel? Die Schülerinnen und Schüler waren prima vorbereitet und wollten viel wissen. Und die nächste Verabredung steht auch schon. Gemeinsam mit den beiden Klassen möchte Julia Klöckner, wenn es die Corona-Lage wieder zulässt, einen Bauernhof im Kreis Birkenfeld besuchen, damit sie noch mehr über die Arbeit eines Landwirts erfahren.

Der bundesweite Vorlesetag ist eine Initiative von der Stiftung Lesen, Die Zeit und der Deutschen Bahn Stiftung und seit 2004 Deutschlands größtes Vorlesefest. Julia Klöckner war in den vergangenen Jahren in vielen Schulen unterwegs, um den Kindern vorzulesen und ihnen so Freude am Lesen und Büchern zu vermitteln.

Distanz ist die neue Achtsamkeit - CDU Online-Kreisvorstandssitzung

Der Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Birkenfeld, Christian Wilhelm, hatte zur Sitzung eingeladen, und ich habe mich sehr gefreut, als Gast dabei zu sein. Doch dann wurden die neuen Coronainfektionszahlen für den Kreis bekanntgegeben, und die CDUler waren sich schnell einig: „Wir müssen mit gutem Beispiel voran gehen.“

Also wurde das Präsenztreffen kurzerhand in ein Online-Meeting umgewandelt. Dabei hat die CDU Rheinland-Pfalz schon sehr frühzeitig für den ganzen Verband und seine Kreisverbände das System Teams eingeführt, um Videokonferenzen durchzuführen.

Themen der gut besuchten Vorstands-Videokonferenz waren das aktuelle Pandemiegeschehen und die anstehenden Entscheidungen der Bundesregierung, über die ich informierte und gleichzeitig dazu aufrief, große Zusammenkünfte zu meiden, Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Ich habe auch Bundeshilfe für die Kommunen zur Rückverfolgbarkeit von Kontaktpersonen angeboten. Der CDU-Vorstand begrüßte den bundesweiten Einsatz der Bundeswehr, um Engpässe bei den Gesundheitsämtern abzufedern. Auch wurde die wichtige Arbeit der Sicherheits- und Pflegekräfte und der Dank an sie unterstrichen.

Zudem diskutierte der Vorstand über die Möglichkeiten des Bundesparteitages, der im Dezember ansteht. Und mit ihm die Wahl eines neuen CDU Bundesvorsitzende. Große Skepsis machte sich bei der Kreis-CDU breit, ob in diesen Zeiten ein Präsenzparteitag mit 1000 Delegierten stattfinden könne. Deshalb plädierte der Vorstand auch für die Prüfung und für weitere Satzungsänderungen im Parteiengesetz, die Online-Abstimmungen künftig rechtssicher ermöglichen sollten.

Einigung auf Agrarreform

Es waren harte Verhandlungen, nach denen sich die 27 Mitgliedstaaten im EU-Agrarrat in Luxemburg auf die Reform der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) geeinigt haben.

Damit ist eines der zentralen Ziele der deutschen Ratspräsidentschaft erreicht. Nach zwei Tagen intensiver Verhandlungen wurde Dienstagnacht die so genannte ‚Allgemeine Ausrichtung‘ beschlossen. Diese ist das Mandat für den Rat, um mit dem Europäischen Parlament und der Kommission in die Trilog-Verhandlungen zur Reform der GAP zu gehen.

Mit Annahme des Vorschlags der deutschen Präsidentschaft wird es erstmals klare Leitplanken für den Umweltschutz in der GAP geben – die Mitgliedstaaten bekennen sich zu einem hohen Niveau bei der so genannten Grünen Architektur, also der Regelungen, die höhere Umwelt- und Klimaleistungen der Landwirtschaft unterstützen. Auch werden zukünftig alle Direktzahlungen an klare Konditionen geknüpft sein. Förderung gibt es nur noch, wenn Bedingungen für mehr Nachhaltigkeit erfüllt werden: keine Leistung ohne Gegenleistung. Beispiele sind etwa der Erhalt von Dauergrünland, Schutz von Feuchtgebieten, die Herausnahme von Fläche aus der Produktion für Biodiversität oder Fruchtwechsel für Vielfalt auf dem Acker.

Das hohe Niveau der Umweltleistungen im deutschen Vorschlag war unter den Mitgliedsstaaten umstritten – letztlich konnten es wir in den Verhandlungen aber durchsetzen.

Warum Systemwechsel? Alle Direktzahlungen der ersten Säule sind zukünftig an die Umsetzung von Umwelt- und Klimaleistungen geknüpft. Allein der Besitz von Fläche berechtigt nicht zum Bezug von Direktzahlungen. Es gibt keine Leistung mehr ohne Gegenleistung. Beispiele von Umwelt- und Klimaauflagen, die der Landwirt zum Erhalt von Direktzahlungen erfüllen muss: Erhalt Dauergrünland, Bewirtschaftungsauflagen zum Schutz von Feuchtgebieten und Moorflächen, Anlage von Brachflächen und Schutz von Landschaftselementen zur Sicherung der Biodiversität.

Mindestens 20 Prozent der Direktzahlungen sind zukünftig zudem an noch höhere Umwelt- und Klimaleistungen geknüpft. Um Geld aus diesen 20 Prozent zu erhalten, müssen die Landwirte zukünftig so genannte Öko-Regelungen umsetzen – das sind strenge einjährige Umwelt- und Klimamaßnahmen. 20 Prozent der Direktzahlungen entsprechen in Deutschland etwa 1 Milliarde Euro jährlich. Beispiele für Öko-Regelungen sind: Anlage von Blühflächen, Anlage von Pufferstreifen oder Gewässerschutzstreifen, vielfältige Fruchtfolgen zur Erhöhung der Artenvielfalt auf dem Acker.

Die zweite Säule umfasst weiterhin gezielte Förderprogramme für die nachhaltige und umweltschonende Bewirtschaftung und die ländliche Entwicklung. Fazit: Sowohl in der ersten als auch in der zweiten Säule der GAP gilt: Jeder Euro aus der Förderung der GAP ist an Auflagen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft gebunden.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.