Neuer Bundesvorsitzender für die CDU - Julia Klöckner als Stellvertreterin gewählt

Der 33. CDU-Bundesparteitag war ein ganz besonderer - denn er war der erste komplett digital ausgetragene Wahlparteita. Julia Klöckner war als Bundes-Vize live mit vor Ort in der Messehalle und dem digitalen Parteitags-Studio in Berlin dabei. Nur mit einem negativen Corona-Test durfte man in die Halle. Abgestimmt wurde über das Laptop, geheim mit Zugangscode.

Julia Klöckner: „Das war ein ganz besonderer Parteitag: Der erste digitale mit Vorstandsneuwahlen. Damit sind wir Christdemokraten ganz neue Wege gegangen und der Vorreiter. Das ist sehr professionell mit hohem Aufwand gelungen - und die vielen Delegierten haben klasse mitgemacht, da sind wir alle schon etwas stolz drauf. Und dass unsere Kandidaten aus Rheinland-Pfalz so gut abgeschnitten haben, freut mich natürlich sehr. Dass zur Wahl des Bundesvorsitzenden drei so starke Kandidaten anstanden, ist ungewöhnlich, das zeigt die Bandbreite von uns als Volkspartei. Es gibt vier Gewinner. Erstens: Glück auf, Armin Laschet. Zweitens: Vielen Dank, Friedrich Merz und Norbert Röttgen für den profilierten Wettstreit. Drittens: die CDU. Wir können stolz sein auf unsere Partei. Viertens: unser Land, denn Klarheit, Verantwortung und Verlässlichkeit sind wichtig.“

CDU-Kreisverband Bad Kreuznach begrüßt das neue Jahr

Der erste digitale Neujahrsempfang der CDU im Kreis hat zwar das Treffen vieler guter Freunde von Angesicht zu Angesicht nicht einfach ersetzen können, dennoch war es schön, gemeinsam auf das vor uns liegende Jahr anzustoßen und auf die Wochen bis zur Landtagswahl am 14. März mit den Landtagskandidaten Dr. Helmut Martin MdL und Sascha Wickert einstimmen zu können. 

Digitaler Parteitag der CDU Deutschlands

Es wird spannend! Denn der 33. Parteitag der CDU Deutschlands wird der erste digitale Parteitag unserer Geschichte. 1001 Delegierte kommen digital und #wegenmorgen zusammen. Sie wählen einen neuen Bundesvorsitzenden und auch der Vorstand wird neu gewählt.

Gesendet wird kommende Woche Freitag und Samstag live aus dem CDU-Studio in Berlin – und von dort aus in die Wohnzimmer im ganzen Land. Medien und Interessierte können den Parteitag live im Netz verfolgen, unter www.cdu-parteitag.de. Und natürlich auch im Fernsehen.

Vieles wird neu und anders, aber unser Parteitag bleibt auch digital ein echter Parteitag. Mit allem, was dazugehört. Die 1001 Delegierten unseres Parteitags kommen in einem eigenen digitalen Plenarsaal zusammen. Dort wird beraten – und gewählt: in einer digitalen Wahlkabine.

Besuch der Corona-Stabsstelle Bad Kreuznach

Von der Kontaktermittlung, der Begleitung während der Quarantäne und der Hotline für Fragen aller Art – die Coronastabsstelle des Landkreises leistet seit Monaten eine unerlässliche Arbeit. Mittlerweile sind es mehr als 100 Mitarbeiter, die vor Ort rund um die Uhr im Einsatz sind. Und das quer durch alle Berufsgruppen - von der Studentin, dem Arzt bis zu Friseurin. Toll, wie viele Freiwillige sich gemeldet haben und im Kampf gegen Corona aktiv sind. Danke an die Sparkasse Rhein-Nahe, die ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellt.

Stabsstellenleiter Ron Budschat und seine Stellvetreterin Sabine Bauer berichteten Julia Klöckner von der Impfsituation in der Region und den größten Herausforderungen ihrer Arbeit. So ist es immer wieder kaum zu stemmen, die erst sehr kurzfristig veröffentlichten Landesverordnungen umzusetzen. Zwischeninfos seitens der Landesregierungen, wie welche Maßnahmen umgesetzt werden sollen, wären hier sehr hilfreich. Vermehrt treten auch Fragen zu Corona bei Haustieren auf.

DRK App kann im Landkreis Bad Kreuznach getestet werden

Lebensretter vernetzen, Helfer koordinieren und Fachpersonal im Rettungsdienst für Einsätze alarmieren – dies alles soll die neue App „Retter4U“ des DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe können. Nach ihrer Entwicklung wird sie im Kreis Bad Kreuznach mit der Testphase beginnen.

Bisher scheiterte das Vorhaben an der entsprechenden Finanzierung. Der Besuch der CDU-Landesvorsitzenden und Bundesministerin Julia Klöckner brachte die Wendung: Auf ihre Anregung hin bewarb sich der DRK bei der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt, die u.a. aus Klöckners Ministerium mitfinanziert wird. Nun kann der größte Rettungsdienst aus Rheinland-Pfalz endlich mit der Entwicklung der App beginnen, denn bewilligt wurde eine Förderung von 80 000 Euro.

„Wir sind der Stiftung für die gewährte Förderung unserer App sehr dankbar, und ich bin mir sicher, dass die damit verbundenen Möglichkeiten der Digitalisierung im Gesundheitlichen Bevölkerungsschutz die Versorgung von Menschen gerade in ländlichen Regionen enorm verbessern werden“, zeigt sich Jörg Steinheimer, Geschäftsführer des DRK-Rettungsdienstes dankbar.

Der Kontakt zur Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt entstand anlässlich eines Besuches von Bundesministerin und Kreistagsmitglied Julia Klöckner beim DRK-Rheinhessen-Nahe. „Als wir Julia Klöckner unser Konzept für eine App mit digitalen Lösungen im Gesundheitlichen Bevölkerungsschutz vorstellten, war sie gleich begeistert und gab uns den Tipp einen Förderantrag bei der Stiftung der Bundesregierung zu stellen. Dass dies dann geklappt hat und wir mit der Entwicklung so schnell beginnen können, freut uns riesig.“ erläutert DRK-Pressesprecher und Projektverantwortlicher Philipp Köhler vom DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe.

„Bei uns in den ländlichen Regionen entstehen die besten Ideen. Und überall sind hilfsbereite Bürgerinnen und Bürger. Die Idee, Menschen, die spontan helfen möchten, digital zu vernetzen und damit weiteres Potential ehrenamtlichen Engagements zu fördern, war mir gleich sympathisch. Mit meinem Bundesministerium bin ich sowohl für die Entwicklung der ländlichen Räume als auch für das Ehrenamt verantwortlich. Das DRK hat hier ein durchdachtes und vor allem skalierbares Konzept vorgelegt, das mich direkt überzeugt hat. Deshalb war für mich sofort klar, dass wir dies als Stiftung gerne unterstützen“, so Julia Klöckner.

Nach der Entwicklung wird die App zunächst im Landkreis Bad Kreuznach und im DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe getestet, bevor weitere Regionen hinzukommen können. „Dass die Pilotregion in meiner Heimat liegt, freut mich natürlich ganz besonders. Entscheidend ist jedoch, dass die Digitalisierung an dieser Stelle Möglichkeiten auch für einen bundesweiten Einsatz der App bereithält“, so Klöckner weiter.

Künftig wird es möglich sein Menschen, die sich nicht regelmäßig in einer Hilfsorganisation engagieren, jedoch trotzdem bei Großschadensereignissen, umweltbedingten Einsätzen wie Hochwasser, Sturmschäden oder langandauernden Einsatzlagen zu helfen. Diese Spontanhelfer können mit der Retter4U App zielgerichtet und gemäß ihren individuellen Fähigkeiten koordiniert und organisiert werden. So erhalten Hilfsorganisationen und Behörden wertvolle Unterstützung aus der Bevölkerung.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.