Gartenbaubranche braucht verlässliche Perspektive

Angesichts des immer noch andauernden Lockdowns stehen auch die Gartenbaubranche und die vielen Floristiker in Rheinland-Pfalz mit dem Rücken an der Wand. Seit Monaten haben sie geschlossen, dürfen nur Abhol- oder Lieferservice anbieten, und erleben wie etwa der Lebensmitteleinzelhandel Blumen, Pflanzen und Zubehör verkaufen darf. Für Unverständnis sorgt darüberhinaus, dass die Regelungen in anderen Bundesländern wie etwa Hessen oder NRW ganz anders aussehen - hier dürfen die Läden öffnen. Trotz umfangreicher Schutz- und Hygienekonzepte hat sich die SPD geführte Landesregierung gegen eine Öffnung des Blumenhandels ausgesprochen. Für den Landesgartenbauverband ist diese Entscheidung, die ohne Begründung blieb, nicht nachvollziehbar. Im Gespräch mit Verbandspräsident Volker Schmitt, Geschäftsführer Welmar Rietmann und Gärtnereichef Karl Rehner ging es um mögliche Perspektiven für die Branche. Julia Klöckner hat zugesagt, sich in der Mainzer Staatskanzlei für eine rasche Öffnungsperspektive einzusetzen. Zumal es bei Pflanzen um lebende Produkte mit Verfallsdatum geht und es letztlich auch eine Verschwendung von Ressourcen ist. Eine Öffnung am 1. März 2021 sei dringend notwendig - die Pflanzsaison ist dann in vollem Gange.

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