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Schweigen brechen! Intern. Tag gegen Gewalt an Frauen

Der 25. November ist ein besonderer Tag - der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Er soll Aufmerksamkeit schaffen für etwas, das schrecklicher Alltag in unserer Gesellschaft ist.

Die eigenen vier Wände, das Zuhause soll ein sicherer Ort sein. Für jede dritte Frau in Deutschland ist er das nicht. Jede dritte Frau ist bereits Opfer von Gewalt im eigenen Zuhause geworden. Eine Zahl, die fassungslos macht. Häusliche Gewalt ist für viele Frauen traurige Realität und bitterer Alltag. Diese Frauen brauchen uns. Wir dürfen nicht wegschauen. Wir müssen ihnen helfen, ihr Schweigen zu brechen. Das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen ruft anlässlich des heutigen Tages zum Mitmachen auf. Es ist rund um die Uhr besetzt. #08000 116016 

Wildtiere gehören nicht in die Manege

Julia Klöckner sorgt für mehr Tierschutz in Zirkussen. Die Ministerin hat einen Verordnungsentwurf vorgestellt, der die Zurschaustellung zahlreicher Wildtierarten dort verbietet.

Die Haltung im Zirkusbetrieb ist für die Tiere eine große Belastung: Sie sind an bis zu 50 wechselnden Orten im Jahr, Gehege und Ausläufe sind beengt. Dabei haben Wild-tiere – im Vergleich zu domestizierten Tieren – höhere Ansprüche, wenn es um eine artgerechte Haltung geht. Der Umgang mit dem Menschen und mangelhafte Haltungs-bedingungen verursachen bei Wildtieren deutlich mehr Stress als bei Haustieren. Deshalb verbietet Bundesministerin Julia Klöckner folgende Tiere in Wanderzirkussen: Giraffen, Elefanten, Nashörner, Flusspferde, Primaten und Großbären. Diese Tiere dürfen nicht neu angeschafft werden. Andere Wildtierarten – etwa Großkatzen – sind nach Expertenmeinungen nicht rechtssicher zu verbieten. Dafür würden derzeit juris-tisch verwertbare wissenschaftliche Erkenntnisse nicht ausreichen.


Julia Klöckner: „Wildtiere gehören nicht in die Manege. Gerade in Wanderzirkussen leiden sie unter dem ständigen Reisen, den oft nicht artgerechten Bedingungen vor Ort. Klar ist deshalb: Hier geht der Tierschutz vor! Mit der Verordnung kommen wir einen großen Schritt voran. Verbunden mit dem klaren Ziel, das jetzt vorgelegte Verbot auf andere Wildtierarten auszuweiten. Voraussetzung dafür ist die wissenschaftliche Grundlage – damit ein Verbot auch rechtssicher ist und bei Klage Bestand hat.“

Digital real: Vorlesetag mal anders

Das war eine ganz besondere dritte Stunde für die Klassen 4a der Grundschulen Idar-Oberstein und Birkenfeld, denn zu Besuch war die Bundeslandwirtschaftsministerin und heimische Politikerin Julia Klöckner. Da Corona in diesem Jahr einen persönlichen Schulbesuch leider nicht zulässt, war sie live per Video aus ihrem Berliner Büro zugeschaltet.

Vorgelesen hat Julia Klöckner aus dem Buch "Entdecke mit uns den Bauernhof" von Guido Höner. „Ich möchte den Kindern zum einen Lust aufs Lesen machen und ihnen gleichzeitig das Leben auf dem Bauernhof näherbringen“, so die Ministerin, die sich im Anschluss noch Zeit für viele Fragen der kleinen Zuhörer genommen hat. Was ist ihr Lieblingsbuch, wollten sie schon immer Ministerin werden und wie gut kennen sie Angela Merkel? Die Schülerinnen und Schüler waren prima vorbereitet und wollten viel wissen. Und die nächste Verabredung steht auch schon. Gemeinsam mit den beiden Klassen möchte Julia Klöckner, wenn es die Corona-Lage wieder zulässt, einen Bauernhof im Kreis Birkenfeld besuchen, damit sie noch mehr über die Arbeit eines Landwirts erfahren.

Der bundesweite Vorlesetag ist eine Initiative von der Stiftung Lesen, Die Zeit und der Deutschen Bahn Stiftung und seit 2004 Deutschlands größtes Vorlesefest. Julia Klöckner war in den vergangenen Jahren in vielen Schulen unterwegs, um den Kindern vorzulesen und ihnen so Freude am Lesen und Büchern zu vermitteln.

Distanz ist die neue Achtsamkeit - CDU Online-Kreisvorstandssitzung

Der Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Birkenfeld, Christian Wilhelm, hatte zur Sitzung eingeladen, und ich habe mich sehr gefreut, als Gast dabei zu sein. Doch dann wurden die neuen Coronainfektionszahlen für den Kreis bekanntgegeben, und die CDUler waren sich schnell einig: „Wir müssen mit gutem Beispiel voran gehen.“

Also wurde das Präsenztreffen kurzerhand in ein Online-Meeting umgewandelt. Dabei hat die CDU Rheinland-Pfalz schon sehr frühzeitig für den ganzen Verband und seine Kreisverbände das System Teams eingeführt, um Videokonferenzen durchzuführen.

Themen der gut besuchten Vorstands-Videokonferenz waren das aktuelle Pandemiegeschehen und die anstehenden Entscheidungen der Bundesregierung, über die ich informierte und gleichzeitig dazu aufrief, große Zusammenkünfte zu meiden, Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Ich habe auch Bundeshilfe für die Kommunen zur Rückverfolgbarkeit von Kontaktpersonen angeboten. Der CDU-Vorstand begrüßte den bundesweiten Einsatz der Bundeswehr, um Engpässe bei den Gesundheitsämtern abzufedern. Auch wurde die wichtige Arbeit der Sicherheits- und Pflegekräfte und der Dank an sie unterstrichen.

Zudem diskutierte der Vorstand über die Möglichkeiten des Bundesparteitages, der im Dezember ansteht. Und mit ihm die Wahl eines neuen CDU Bundesvorsitzende. Große Skepsis machte sich bei der Kreis-CDU breit, ob in diesen Zeiten ein Präsenzparteitag mit 1000 Delegierten stattfinden könne. Deshalb plädierte der Vorstand auch für die Prüfung und für weitere Satzungsänderungen im Parteiengesetz, die Online-Abstimmungen künftig rechtssicher ermöglichen sollten.

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