Julia Klöckner setzt sich für Fortführung der Wasserbereitstellung der Bundeswehr für den VfL Algenrodt ein

Nov. 26, 2025 | Pressemeldungen

Während derzeit wohl niemand über die Bewässerung seines Rasens nachdenkt, steht für den VfL Algenrodt genau diese Frage im Raum. Der traditionsreiche Sportverein steht vor erheblichen Zusatzkosten, weil das Bundeswehr-Dienstleistungszentrum nach 16 Jahren die Wasserbereitstellung für den Rasenplatz beendet hat. Die heimische Bundestagsabgeordnete Julia Klöckner hat sich deshalb in einem Schreiben an das Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Idar-Oberstein gewandt und eine Prüfung des Vorgangs gefordert.

Seit 2007 nutzt der Verein in Algenrodt Wasser vom benachbarten Bundeswehrgelände zur Bewässerung des Sportplatzes – eine lange Zeit problemlos funktionierende Kooperation. Die Leitungstrasse wurde damals vom Verein selbst finanziert, der Vertrag 2013 auf unbefristet umgestellt. Rund 430 Mitglieder profitieren vom gepflegten Rasen, der insbesondere für Kinder- und Jugendsport wichtig ist.

Doch seit Sanierungsarbeiten am Kanalbauwerk im Mai 2025 ist die Zuleitung geschlossen. Der VfL muss seitdem teures Leitungswasser nutzen, was jährliche Mehrkosten von 3.500 bis 4.500 Euro bedeutet. Bei einem später angesetzten Ortstermin erhielt der Verein schließlich die Kündigung des Vertrags und die Aufforderung, Pumpe und Technik zurückzubauen.

Julia Klöckner zeigt sich irritiert über diese Entwicklung: Der Verein wolle ausdrücklich eine einvernehmliche Lösung und sei jederzeit bereit, einen neuen, tragfähigen Vertrag mit der Bundeswehr abzuschließen. Eine abrupt beendete Kooperation schade allen Beteiligten. „Es wäre im gemeinsamen Interesse, konstruktiv nach Wegen zu suchen, die Wasserbereitstellung fortführen zu können“, so die CDU-Politikerin.

Sie bittet das BWDLZ daher, die Entscheidung erneut zu prüfen und eine Lösung zu ermöglichen, die den Verein langfristig handlungsfähig hält.

Zum Inhalt springen