Der Maschinenbaukonzern DMG MORI ist weltweit an 128 Standorten in 45 Ländern vertreten. Einer davon Stipshausen. Zwischen den internationalen Standorten nimmt der Hunsrückort eine besondere Rolle ein. Hier entwickelt und produziert die DMG MORI Ultrasonic Lasertec GmbH hochpräzise Fertigungstechnologien, die unter anderem in der Medizintechnik, der Luft- und Raumfahrt, der Halbleiterindustrie sowie der Optik zum Einsatz kommen. Davon überzeugte sich die heimische Bundestagsabgeordnete Julia Klöckner bei einem Unternehmensbesuch.
Mit Geschäftsführer Patrick Diederich sprach sie über die Entwicklung des Standorts, den Fachkräftebedarf und die Wettbewerbsfähigkeit des industriellen Mittelstands. Erst vor wenigen Wochen hatte das Unternehmen seinen Erweiterungsbau eingeweiht. Mit den zusätzlichen Produktions-, Logistik- sowie Forschungs- und Entwicklungsflächen wurden die Montagekapazitäten verdoppelt. Rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind am Standort Stipshausen beschäftigt.
„Der Erweiterungsbau ist ein klares Bekenntnis zum Standort Stipshausen. Durch die neu gewonnenen Kapazitäten stellen wir uns zukunftsstark auf und schaffen optimale Voraussetzungen für weiteres Wachstum“, erläuterte Geschäftsführer Patrick Diederich.
Julia Klöckner MdB zeigte sich beeindruckt von der Leistungsfähigkeit des Unternehmens. „Hier entstehen Maschinen auf Weltklasseniveau. Es ist bemerkenswert, dass aus einem Ort wie Stipshausen heraus Technologien entwickelt werden, die weltweit in Zukunftsbranchen eingesetzt werden. Das zeigt, welches Innovationspotenzial auch in unserem ländlichen Raum steckt“, so die Bundestagsabgeordnete.
Im Gespräch kam auch die Aktivrente zur Sprache. Das Unternehmen berichtete, dass bereits mehrere Beschäftigte die Möglichkeit nutzen, auch nach Erreichen der Regelaltersgrenze freiwillig weiterzuarbeiten. So bleibt dem Betrieb wertvolles Erfahrungswissen erhalten und langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können ihre Expertise weiterhin einbringen. Die Aktivrente wurde von der CDU-geführten Bundesregierung auf den Weg gebracht und ermöglicht es Beschäftigten, über das reguläre Renteneintrittsalter hinaus freiwillig weiterzuarbeiten.
Julia Klöckner MdB begrüßte diese Entwicklung. „Die Aktivrente schafft die Möglichkeit, dass Menschen, die nach dem Renteneintrittsalter gerne weiterarbeiten möchten, dies auch tun können. Davon profitieren die Beschäftigten ebenso wie die Unternehmen, die auf Erfahrung und Fachwissen nicht verzichten müssen. Gerade in einer Zeit, in der Fachkräfte in vielen Branchen gesucht werden.“
Ein weiteres Thema waren die wachsenden bürokratischen Anforderungen für Unternehmen. Die Geschäftsführung schilderte, dass insbesondere neue Nachweispflichten – häufig infolge europäischer Vorgaben – zunehmend Zeit und personelle Ressourcen binden. „Gerade mittelständische Unternehmen brauchen Freiräume für Innovation, Entwicklung und Ausbildung. Deshalb hat die Bundesregierung zahlreiche Maßnahmen zum Bürokratierückbau beschlossen. Besonders Unternehmen sollen durch weniger Berichts-, Dokumentations- und Nachweispflichten entlastet werden. Künftig soll der Grundsetz gelten, dass Berichtspflichten entfallen, sofern sie nicht zwingend erforderlich sind“, betonte die CDU-Politikerin.
