Weihnachtsmärkte starten in diesen Tagen in die Saison – und rechtzeitig dazu tritt ein neuer GEMA-Tarif in Kraft, der Veranstalterinnen und Veranstalter spürbar entlastet. Die GEMA, die Bundesvereinigung der Musikveranstalter e.V., kommunale Vertreter sowie der Deutsche Städtetag haben sich auf einen speziellen Weihnachtsmarkttarif geeinigt, der die Vergütung für öffentliche Musiknutzung um 35 Prozent senkt.
„Gerade für die vielen ehrenamtlich gestalteten Weihnachtsmärkte in unseren Städten und Dörfern ist die Senkung eine echte Entlastung“, so die heimische Bundestagsabgeordnete Julia Klöckner MdB, die sich mit ihrer Unionsbundestagsfraktion für diese Einigung eingesetzt hat Musikvereine, Chöre und lokale Ensembles, die die Märkte musikalisch begleiten, profitieren ebenfalls, weil die geringeren Kosten auf Veranstalterseite für mehr Planungssicherheit sorgen.
Der neue Tarif gilt zunächst für eine vierjährige Evaluationsphase. In diesem Zeitraum soll geprüft werden, wie gut das Modell funktioniert und welche Anpassungen künftig notwendig sein könnten. Ziel ist eine langfristige, praxistaugliche Lösung, die sowohl den kulturellen Wert der Weihnachtsmärkte anerkennt als auch die Rechte der Urheberinnen und Urheber respektiert.
„Musik gehört zur Adventszeit – und viele Märkte wären ohne die Auftritte unserer Vereine nicht denkbar“, erklärt Julia Klöckner weiter. „Deshalb ist es wichtig, dass die Rahmenbedingungen stimmen und Engagement nicht an bürokratischen oder finanziellen Hürden scheitert.“
Mit der neuen Regelung soll insbesondere kleinen, lokalen Weihnachtsmärkten Stabilität und Verlässlichkeit gegeben werden.
