Nicht bei einer Prunksitzung, sondern im politischen Zentrum Deutschlands trafen sich diesmal die heimische Bundestagsabgeordnete Julia Klöckner und Daniel Marx. Der Präsident des RKK Deutschland und Vorsitzende der Idarer-Karneval-Gesellschaft war beruflich in Berlin unterwegs. Als Julia Klöckner davon erfuhr, lud sie ihn spontan zu einem Treffen in den Deutschen Bundestag ein.
Für den Karnevalisten stand eines sofort fest: Mit leeren Händen wollte er nicht erscheinen. Deshalb ließ er bereits im Vorfeld eine Flasche Wein aus der Heimat sowie einen Fastnachtsorden per Schnellpost nach Berlin schicken – pünktlich angekommen und bereit zur Übergabe. Beim persönlichen Treffen überreichte Daniel Marx Julia Klöckner den symbolischen Gruß aus Idar-Oberstein, der die Verbundenheit mit der Heimat und der närrischen Tradition auf charmante Weise unterstrich.
Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Bedeutung der Fastnacht als gelebte Heimat, kulturelle Identität und unverzichtbare Säule des Ehrenamts. Gerade nach den zahlreichen Prunksitzungen und Veranstaltungen des vergangenen Wochenendes sei einmal mehr deutlich geworden, wie viel Herzblut, Organisationstalent und Gemeinschaftssinn in der närrischen Tradition stecken.
„Fastnacht ist weit mehr als bunte Kostüme. Sie verbindet Generationen, stiftet Identität und lebt vom außergewöhnlichen Einsatz unzähliger Ehrenamtlicher“, betonte Julia Klöckner. Der organisierte Karneval leiste einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Daniel Marx nutzte den Besuch, um Einblicke in die Arbeit des RKK Deutschland sowie der Idarer-Karneval-Gesellschaft zu geben. Dabei machte er deutlich, wie wichtig verlässliche Rahmenbedingungen für Vereine und ehrenamtlich Engagierte sind, damit Brauchtum und Tradition auch künftig lebendig bleiben können.
Beide waren sich einig: Die Fastnacht verdient Anerkennung – nicht nur auf den Bühnen und in den Sitzungssälen der Karnevalshochburgen, sondern auch in der politischen Wahrnehmung. Der Besuch im Bundestag setzte damit ein bewusstes Zeichen für die Wertschätzung des kulturellen Ehrenamts.
