Das Gasthaus Dahlheimer prägt seit Jahrzehnten das kulturelle Leben in Hottenbach. Im historischen Saal fanden zahlreiche Veranstaltungen statt, Vereine kamen zusammen und viele bekannte Künstlerinnen und Künstler aus Kabarett und Kultur traten hier auf. Bei ihrer Ortsbegehung informierte sich die heimische Bundestagsabgeordnete Julia Klöckner gemeinsam mit Ortsbürgermeister Prof. Dr. Hartmut Schmieden, Mitgliedern des Gemeinderats und zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern über die aktuelle Situation und die Themen, die den Ort bewegen.
Im Mittelpunkt stand die Zukunft des Saals im Gasthaus Dahlheimer, der derzeit aufgrund festgestellter Brandschutzmängel nicht für öffentliche Veranstaltungen genutzt werden kann. Für viele Menschen in Hottenbach ist er jedoch ein wichtiger Teil des kulturellen Lebens.
„Der Saal im Gasthaus Dahlheimer ist ein Stück Kulturgeschichte in unserer Region und gibt dem Ehrenamt Raum“, so Julia Klöckner. Sie betonte, dass die Sicherheit der Besucher und die Einhaltung der geltenden Vorschriften an erster Stelle stünden. Gleichzeitig müsse gemeinsam mit allen Beteiligten geprüft werden, welche Möglichkeiten für die weitere Nutzung bestehen.
Um den Austausch zu unterstützen, hatte Julia Klöckner MdB das Thema am Wochenende beim Idar-Obersteiner Edelsteinschleifer- und Goldschmiedemarkt mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen, Markus Schulz, und Landrat Miroslaw Kowalski besprochen und beide miteinander ins Gespräch gebracht. Markus Schulz wird sich in dieser Woche ebenfalls bei einem Ortstermin in Hottenbach informieren.
„Es braucht einen offenen Austausch zwischen Eigentümern, Gemeinde, Verbandsgemeinde, Kreisverwaltung und Fachleuten. Nur gemeinsam kann geklärt werden, welche Anforderungen bestehen und welche Lösungen möglich sind“, so Julia Klöckner MdB.
Ortsbürgermeister Prof. Dr. Hartmut Schmieden betonte die Bedeutung des Gasthauses für die Gemeinde: „Der Dahlheimer-Saal war über viele Jahre ein wichtiger Mittelpunkt unseres Dorflebens. Gerade für ländliche Gemeinden sind solche Orte unverzichtbar, weil sie das Miteinander stärken.“
Neben dem Gasthaus standen bei der Ortsbegehung auch die positiven Entwicklungen in Hottenbach im Mittelpunkt. Julia Klöckner informierte sich über die Fortschritte bei der Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses, das kurz vor der Fertigstellung steht und künftig wieder ein wichtiger Ort für Veranstaltungen und Begegnungen im Ort sein wird.
Auch der Spielplatz wird von vielen in der Gemeinde genutzt. Ein weiteres Zeichen für die Verbundenheit der Menschen mit ihrer Gemeinde ist der Hottenbacher Kalender mit eindrucksvollen Fotografien aus dem Ort, der die Besonderheiten und die Schönheit der Heimat sichtbar macht.
Besonders würdigte Julia Klöckner das ehrenamtliche Engagement in Hottenbach. Der Verein KaFF „Kultur auf Feld und Flur“ steht seit vielen Jahren für kulturelle Veranstaltungen und Begegnungen im Ort. Mit großem Einsatz organisieren die Mitglieder Veranstaltungen und schaffen Räume, in denen Menschen zusammenkommen können.
